Diese Veröffentlichung von Fortune befasst sich mit dem Spannungsfeld Executive Search/Jobbörsen/Social Networks in den USA.


Danach verbringen Top-Führungskräfte täglich Stunden, um eine angemessene Position auf den Plattformen der Jobbörsen zu finden. Sie bekommen allerdings wenig Feedback und noch weniger konkrete Angebote. Der Rat des Karriereberaters Bradford Agry: „Gehen Sie mit jemandem aus Ihrem persönlichen Netzwerk zum Lunch oder gehen Sie ins Gym“.


Nach der Personalberatung CarrerXroads rekrutieren die Fortune 500 Unternehmen nur 13 % ihrer Mitarbeiter über Online-Plattformen. Der Rest wird extern rekrutiert. Dieser Trend wird über kurz oder lang auch in Europa ankommen.


Ein Erfolg versprechender Ansatz ist nach wie vor die Zielgruppenkurzbewerbung. Es handelt sich um Kurzbewerbungen, die nur an solche Unternehmen gehen, denen der Bewerber mit seinen speziellen Stärken und seiner sorgfältig herausgearbeiteten Berufserfahrung einen zwingenden Nutzen bieten kann. Bei Interesse können umfangreiche Unterlagen nachgereicht werden. Dieses Bewerbungsinstrument ist in gleichem Maße für Fach-/Führungskräfte und Spezialisten immer noch das Mittel der Wahl. Dabei ist es vorteilhaft, sich aus ungekündigter Position zu bewerben. Mit Hilfe eines Karriereberaters kann der Markt diskret ausgelotet werden, so dass die aktuelle Position nicht gefährdet wird.